Strom und Heizkosten sparen – Tipps und Tricks

Ein Leben ohne Energie und Strom ist für uns heute nicht mehr denkbar. Seit der Entdeckung des Feuers, ist Energiegewinnung für den Menschen zum zentralen Überlebensthema geworden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in geringen Mengen Strom im galvanischen und telegrafischen Bereich eingesetzt – wir brauchen Strom heute für fast alle Ereignisse unseres modernen Lebens und der Bedarf an Energie hat sich unendlich vervielfacht.

Im Bereich des Energieverbrauchs sind Möglichkeiten gegeben, die einfach nur genutzt werden müssten. Im Internet finden sich viele Stromanbieter, die Tarife anbieten. Tarifrechner helfen bei der Auffindung der günstigsten, für individuelle als auch für familiengerechte Ansprüche gleichermaßen geeignete Tarife. Der erste Schritt, den Tarifrechner benutzen und Vergleiche anstellen.

Soweit macht dies der Computer für Sie und Sie denken einfach nur daran, im Anschluss den PC nicht auf Standby zu lassen und sonst alle Geräte, die über eine Standbyfunktion verfügen in den absoluten „Nichtstromverbrauch” zu setzten: das spart bis zu max. 100 Euro im Jahr. Eine einfache Mehrfachsteckdose mit Ein- und Ausschalter bewirkt dies fast unauffällig. Stromsparlampen erzielen eine Einsparung bis zu 80 Euro im Jahr, abhängig von der Menge des Lichtbedarfs. Neuanschaffungen von Geräten mit geringerem Stromverbrauch können sich ebenfalls schnell amortisieren. Dazu zählen Wasch- und Spülmaschinen, Kühlschrank oder Gefriertruhen.

Untersuchungen zur Folge verbraucht ein durchschnittlicher Haushalt im Jahr 60-80 % der jährlichen Energiekosten für Heizung. Bauliche Maßnahmen, wie Dämmung, Innen oder Außen, tragen erheblich zur Kostensenkung bei. Bei der Heizungsanlage auf neuere Pumpen setzen, da auch hier der Stromverbrauch gesenkt werden kann. Haben Sie Zirkulationspumpen für Warmwasser, rüsten Sie diese mit einer Zeitschaltuhr aus und lassen diese nur dann laufen, wenn sich Personen im Haus befinden.

Heizkosten sparen durch energiebewusstes Verhalten ist schon möglich beim Lüften. Nutzen Sie die Stoßlüftung, anstatt Fenster, in nur nächtens genutzten Räumen, gekippt zu lassen. Halten Sie die Thermostatventile frei. Vorhänge oder Heizungsverkleidungen hindern die Ventile daran, effektiv zu arbeiten. Auch Heizkörper geben einen Teil der Wärme an die Außenwände ab. Mit einer Isolierfolie, z. b. eine Reflexionsschicht aus Aluminium wird ein Teil wieder in den Raum zurück gestrahlt und geht nicht durch die Wand verloren. Vorhänge, Jalousien, Klappläden oder Rollos erzeugen eine „Schutzschicht” zwischen Fenster und diesen. Die fast stehende Luft erzeugt ein Polster und verringert den Wärmeverlust durch die Fenster.

Alternative Energie. Die Sonne kostet nichts. Die Anschaffung einer Solaranlage, um direkt warmes Wasser für die Heizung zu erzeugen oder Fotovoltaik zur Stromerzeugung, den Sie zum Heizen nutzen können, rentiert sich langfristig.

Eine radikale Energiekostensenkung kann sich durch den jährlichen Anbieterwechsel ergeben. Untersuchungen haben gezeigt, dass beispielsweise in Frankfurt bis zu 3000 Euro und in Leipzig bis zu 3600 Euro an Energiekosten eingespart wurden – bedingt aber den konsequent jährlichen Wechsel zum jeweils günstigsten Anbieter.